Flashmob: Super-GAU des Jahres

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Am Samstag, den 22. April veranstaltet Greenpeace Bremen vor dem Theater am Goetheplatz einen Anti-Atom-Flashmob, um auf die Missstände in Atomkraftwerken aufmerksam zu machen und darauf zu pochen, wie wichtig der endgültige Atomausstieg ist. Noch sind acht Atomkraftwerke allein in Deutschland in Betrieb, täglich wird weiter hochradioaktiver Atommüll produziert, obwohl weit und breit kein sicheres Endlager in Sicht ist. Selbst abgeschaltete Reaktoren stellen ein Risiko dar. Auch wenn wir in unser Nachbarland Belgien zum maroden AKW „Tihange“ sehen, merken wir, dass Reaktoren, deren Betrieb längst verboten sein müsste, weiter laufen.

Die Geschichte der zivilen Atomkraft ist eine Geschichte von Katastrophen und Beinahe-Katastrophen; von kleinen und größeren Störfällen. Allen ist gemeinsam: Sie wurden vertuscht, verheimlicht, verharmlost. Hier finden Sie eine Chronik dieser Störfälle. Und was wäre, wenn ein Unfall nicht in Tschernobyl oder Fukushima, sonder hier passieren würde?  Eine Art warnenden Vorgeschmack wird es am 22. April vor dem Theater am Goetheplatz geben, wo wir mit vielen Menschen ein Zeichen setzen wollen. Gemeinsam wollen wir dagegen protestieren, was täglich in der Atomindustrie vor sich geht und uns alle in potentielle Gefahr bringt.

Ab 12 Uhr werden wir vor Ort sein, um allgemein über das Thema Atomkraft zu informieren und die Gefahren aufzuzeigen. Um 13 Uhr findet der Flashmob statt. Was zu tun ist, werden Sie vor Ort erfahren. Es wird keinerlei Vorwissen oder Equipment benötigt! Zusammen können wir etwas bewegen und klar machen: Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel!

Ein alternatives Energiekonzept für Deutschland legt Greenpeace übrigens mit der Studie „Klimaschutz: Der Plan“ vor, die einen Atomausstieg bis 2018 vorsieht und hier abzurufen ist.