Protest gegen Braunkohle

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Am 8. November 2014 demonstrierten wir gemeinsam mit anderen Umweltschützer*innen, zum Beispiel von Campact, dafür, dass Deutschland sein Versprechen beim Klimaschutz einhält. Das Ziel Deutschlands ist es nämlich, den Ausstoß von CO2 bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 senken. Dies kann nur aber erreicht werden, wenn in den kommenden Jahren mehrere der besonders klimaschädlichen Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Wir fordern von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, die Kohlekraft abzuschalten. Dafür setzten wie uns bei Einbruch der Dunkelheit, ausgerüstet mit Laternen, Kerzen, Fackeln sowie einem großen Banner gemeinsam ein. Als besonderer Hingucker, bzw. hier "Hinhörer", untermalten wir die Protestaktion mit einem Programm aus selbstgemachter Musik und einer Lesung zum Thema Braunkohle.

Ein schrittweiser Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland wäre möglich, auch ohne dadurch die Versorgungssicherheit zu gefährden. Schon heute finden sich im deutschen Kraftwerkspark massive Überkapazitäten von etwa 10 Gigawatt, die meisten bei konventionellen Kohlekraftwerken. Zuletzt produzierten diese zu großen Teilen Exportstrom. Der steigende Anteil der Erneuerbaren Energien kann wegfallende Kohlekapazitäten schrittweise übernehmen. Wenn Sie sich über den aktuellen Stand zum Theme Kohle und Energieausstieg informieren wollt, schauen Sie auf der Seite der Kampagne bei Greenpeace Deutschland vorbei.